Burnout Prävention - Nicht gegen sich leben!´

Burnout gilt mittlerweile als allseits wahrnehmbares, gesellschaftliches Phänomen.Die Gründe dafür scheinen vielfältig und durchaus individuell zu sein. Persönlichkeitsmerkmale spielen sicherlich eine Rolle, ebenso wie die Einstellung bzw. Erwartung im Hinblick auf die eigene Arbeit und Leistungsfähigkeit.

Ursachen und Hintergründe

Wenn der Job geprägt ist durch Belastungsfaktoren wie Zeitdruck, Unsicherheit und zunehmende Leistungsanforderungen, geht bei vielen augenscheinlich die Fähigkeit verloren, eine Ausgewogenheit von beruflichem Anspruch und eigener ´Work-Life-Balance´ sicher zu stellen.

 

Im richtigen Moment ´Nein´ zu sagen, sich abzugrenzen von der äußeren Druck-situation und sie nicht zur eigenen zu machen, das fällt vielen Menschen schwer, die mit einem hohen Anspruch an sich selbst für ihre Aufgabe brennen. Das Burnout keine Krankheit, im Sinne der medizinischen Klassifizierung ist, spielt angesicht der Ausfälle und er damit verbundenen Kosten und dem Leiden der Betroffenen eine eher untergeordnete Rolle.

 

Burnout-Prävention, die sich allerdings ausschließlich an die potentiell Gefährdeten richtet, erfasst nur eine Seite der Medaille und lässt dabei den Einfluss des umgebenden Systems außer Acht.

 

Es gibt Unternehmenskulturen und -bedingungen, die Burnouts forcieren. Führungskräfte haben zwangsläufig einen großen Einfluss auf die äußeren Faktoren, die ein Burnout begünstigen und Sie haben daher die Verantwortung mit ihrem Führungsverhalten entsprechend gegen das ´Ausbrennen´ anzuwirken.

 

Wer seine eigene berufliche Situation mit bestimmen kann, wer Wertschätzung erfährt und Erfolgserlebnisse hat, kann Belastungen besser ertragen. Ohnmachtsgefühle sind ein wesentlicher Anschub für Burnout. Führungskräfte haben einen großen Anteil daran, ob sich jemand als machtlos und unbedeutend wahr nimmt oder als erfolgreich und sebstbestimmt.

Es macht allerdings wenig Sinn, Führungskräfte hierfür quasi an den Pranger zu stellen, denn Sie sind selbst oft - vor allem die ´mittleren´ Führungskräfte in Ihrer ´Sandwich-Position´ - diejenigen, die großem Druck standhalten müssen.

 

Fallbeispiel: Burnout-Coaching

weitere Informationen auch unter LOGOS Sinnorienterte Persönlichkeitsentwicklung

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